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Bund verbessert Startchancen in das Erwerbsleben
Berlin, 3. April 2009
Der Bundestagsabgeordnete Manfred Grund weist darauf hin, dass Anfang April das Bundesprogramm „Stärken vor Ort“ fortgesetzt wurde. Damit erhalten benachteiligte Jugendliche weiterhin Unterstützung beim Start ins Berufsleben. Nordhausen und das Eichsfeld gehören zu den 264 geförderten Kommunen.
Trotz Konjunkturkrise und enormen staatlichen Aufwendungen für den Bankenrettungsschirm und die Konjunkturprogramme bekennt sich der Staat zur Verantwortung gegenüber Benachteiligten in der Gesellschaft. Gezielte Mikrozuschüsse bis zu 10.000 Euro verbessern die soziale, schulische und berufliche Integration von jungen Menschen mit schlechteren Startchancen sowie von Frauen mit Problemen beim Einstieg und Wiedereinstieg in das Erwerbsleben - insgesamt fast 99 Millionen Euro, betont Abgeordneter Manfred Grund (CDU).
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend setzt das erfolgreiche Programm „Lokales Kapital für soziale Zwecke" unter dem neuen Namen „Stärken vor Ort“ fort, erklärt Grund. Es ist eines der vier Programme der Initiative „JUGEND STÄRKEN“, die die Programme des Bundesjugendministeriums im Bereich Reintegration von benachteiligten jungen Menschen und Jugendlichen mit Migrationshintergrund stärker aufeinander abstimmt und bündelt.
Kommunen und Landkreise waren zur Aufstellung eines Lokalen Aktionsplans aufgefordert. Die Mikroprojekte haben dabei konkrete Initiativen oder Personen im Blick. Die Adressaten sollen durch kleine lokale Initiativen und Organisationen erreicht und aktiviert werden. Darüber hinaus werden die zivilgesellschaftliche Beteiligung und die Vernetzung der lokalen Akteure unterstützt.
Manfred Grund freut sich, dass gleich zwei Nordthüringer Projekte Aufnahme in die Bundesförderung erhalten haben. „Dies zeigt“, sagte Grund am Freitag, „neben dem Bedarf vor allem die Qualität der lokal erstellten Aktionspläne.“
Für das Programm „Stärken vor Ort“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist für den Zeitraum von April 2009 bis Dezember 2011 ein Fördervolumen in Höhe von fast 99 Mio. Euro vorgesehen. Die beteiligten Kommunen und Landkreise erbringen eine Kofinanzierung in Höhe von 15 Prozent.
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